Kirschlorbeer anpflanzen

Kirschlorbeer

Kirschlorbeer ist eine Pflanze, die besonders gut als Hecke geeignet ist. Im Lateinischen heißt die Hecke Prunus laurocerasus. Es handelt sich dabei nicht um eine Lorbeerart, sondern eine Art aus der Familie von Kirschen und Pflaumen. Diese wilde Art stammt aus Kleinasien und ist bis zum Balkan verbreitet.

Wie sieht die Pflanze aus?

Die immergrünen Blätter sind allerdings eigentlich nicht frostbeständig. Als Neophyten kann man sie aber auch hier Pflanzen. Bei dem milden Winterklima lässt sich die Pflanze aber auch nördlich der Alpen anpflanzen. Der ursprüngliche wilde Lorbeerkirsch kann bis zu 7 Metern hoch wachsen, die Gartensorte wird bis zu vier Metern hoch, kann somit als Terrasse und Garten problemlos blicksicher begrünen. Die Blätter des immergrünen Strauches sind grün glänzend und haben eine dunkle Oberseite. Ihre Länge ist fünf bis 15 Zentimeter. Das Blatt ist länglich oder wie ein verkehrtes Ei, nach vorne spitzt sich das Blatt zu.

Kirschlorbeer

Was muss man beim Pflanzen beachten?

Kirschlorbeer sollte nur dort angepflanzt werden, wo keine kleinen Kinder wohnen, denn er ist giftig. Die Blätter enthalten Glycoside. Reif ist der Kirschlorbeer im August. Dann bildet er kleine rote Trauben, die ebenfalls giftig sind. Vollreif werden die Trauben schwarz. Der ideale Pflanzplatz ist halbschattig und windgeschützt. Unter Bäumen fühlt die Pflanze sich besonders wohl. Sie hat tiefe Wurzeln und ist stark im verankern.

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